Dank und Bitte

Veröffentlicht am 18. Oktober 2015 von Mathias Stieger in der Kategorie Gemeindebrief

Der Predigttext zum Erntedankfest aus dem 5. Buch Mose, Kapitel 8,-10 lautete:
„So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.
7 Denn der HERR, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen,
8 ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt,
9 ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in
dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust.
10 Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.“

Menschen auf dem Weg, vorgestern und gestern, heute, morgen und übermorgen und wahrscheinlich immer wieder solange Menschen auf dieser Erde leben. Manchmal ist es schön, wenn wir uns auf den Weg machen, auf den Weg in den Urlaub, auf den wir uns schon das ganze Jahr gefreut haben. Wandern und Spaziergänge tun uns gut. Andere Wege wiederum können von Hindernissen gepflastert sein. Und Irrwege gibt es auch.

Der Predigttext enthält eine wunderbare Vision für das wandernde Gottesvolk mitten in der kargen und lebensbedrohende Wüste. Bei Gott jedoch ist jede Gabe mit einer Aufgabe verbunden: Haltet meine Gebote, verliert den Schöpfer nicht aus eurem Blickfeld und vergesst nicht zu danken, wenn ihr satt seid. Verliert euch nicht in den täglichen Geschäften des Alltags. Unterbrecht sie vielmehr, damit euer Blick frei wird für die andere Welt. Die Gottesdienstbesucher, Kinder, Jugendliche und Erwachsene schrieben ihre Dankgebete und ihre Bitten auf und gestalteten so zwei schöne Erntedank – Bäume (siehe Deckblatt).

Nach dem Gottesdienst dankte der Leiter einer Jugendgruppe aus Württemberg für den „interaktiven und lebendigen“ Gottesdienst. Da das Gemeindefest in diesem Jahr auf „der Kippe stand“, danke ich allen, die eisern dran festhielten, besonders unserem Bäckermeister Stefan und unserem Grillmeister Hans-Jörg.