By MW

Veranstaltungen in Wien und Melk

Wien/Melk (epdÖ) – 75 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 erinnern die Wiener Friedensbewegung und die Hiroshima-Gruppe Wien an deren Opfer. Bei einer Gedenkveranstaltung am Wiener Stephansplatz am Donnerstag, 6. August, stehen unter anderem Wortbeiträge der evangelischen Pfarrerin i.R. Ines Knoll, Anja Unterkofler vom Roten Kreuz, dem römisch-katholischen Pater Franz Helm und Klaus Renoldner von der Organisation Österreichische MedizinerInnen gegen Gewalt und Atomgefahren (OMEGA-IPPNW) auf dem Programm. „Wir setzen uns mit unserer Hiroshima-Aktion für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKWs und ohne Krieg ein. Wir stehen auf gegen die beiden größten Bedrohungen der Menschheit: Atomkrieg und Klimakatastrophe. Gemeinsam schaffen wir es, das Überleben der Menschheit zu sichern!“, schreiben die Organisatoren auf Ihrer Homepage www.hiroshima.at. Bei der Aktion um 17 Uhr singen Klaus Bergmaier und Angelika Sacher Friedenslieder, die Tänzerin und Choreografin Aiko Kazuko Kurosaki präsentiert eine künstlerische Performance.

Am Samstag, 8. August (10-13 Uhr) findet in Melk eine Gedenkaktion zu Hiroshima und Nagasaki in der FußgängerInnenzone vor dem Rathaus statt.

Am Sonntag, 9. August (20 Uhr), wird zudem mit einer traditionellen Buddhistischen Lichterzeremonie bei der Wiener Friedenspagode der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht (Wien II, Hafenzufahrtsstraße, Bus 80B).