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Initiative der Stadtdiakonie in Wien vermittelt Hilfsangebote im Alltag

Graz/Salzburg (epdÖ) – In der Steiermark und in Salzburg haben ökumenische Initiativen Seelsorgehotlines eingerichtet, um Menschen trotz des Ausfalls von Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen auf Grund des Coronavirus beistehen zu können. Die steirische Hotline – eine Kooperation der römisch-katholischen Diözese Graz-Seckau und der evangelischen Diözese Steiermark – ist über 0316/2031557 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. Ganz besonders richtet sich das Angebot an Menschen in Quarantäne oder Erkrankte, die Bedarf an seelsorgerlichen Gesprächen in Bezug auf die Coronakrise haben.

Unter dem Titel „#trotzdemnah“ haben die Römisch-katholische und die Evangelische Kirche auch in Salzburg ein Corona-Sorgen-Telefon eingerichtet. Erreichbar sind 30 Seelsorger und Seelsorgerinnen zwischen 7 und 23 Uhr unter der Nummer 0800/500191. Der Gesprächsbedarf sei in Zeiten des Coronavirus stark angestiegen – es seien vor allem ältere Menschen, die bei der Hotline Hilfe suchen, teilte Koordinator Hermann Signitzer vom Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg mit. „Mit den vielen Frauen und Männern, die sich für diese Aufgabe gemeldet haben, wollen wir sicherstellen, dass nicht alle andauernd telefonieren, sondern auch Erholungsphasen haben“, so Signitzer. Nach besonders belastenden Telefonaten gibt es für die Seelsorger die Möglichkeit zu Entlastungsgesprächen, die wiederum ihnen guttun.

In Wien betreibt die Stadtdiakonie eine Hotline unter der Nummer 01/2085893-12. Das Angebot unter dem Namen „Die kleine Hilfe“ soll Menschen vermitteln, die in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen Hilfe benötigen und Menschen, die Hilfe anbieten. Erreichbar ist die Nummer von Montag bis Freitag zwischen 10 und 15 Uhr.

Weiterhin besetzt ist zudem die Hotline der Telefonseelsorge unter 142.