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Burgenland und NÖ votieren für Michael Chalupka und Andreas Hochmeir als Kandidaten – weitere Diözesen folgen bis 30. März

Bad Tatzmannsdorf/Haindorf/Wien (epdÖ) – Burgenland und Niederösterreich haben als erste Diözesen ihre Nominierungen für die Wahl zur Bischöfin oder zum Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche bekanntgegeben. Die Delegierten der burgenländischen Pfarrgemeinden nominierten bei der Sitzung der Superintendentialversammlung am Samstag, 16. März, in Bad Tatzmannsdorf den früheren Diakonie-Direktor Michael Chalupka und den oberösterreichischen Senior und Pfarrer aus Wallern, Andreas Hochmeir. Hochmeir wurde auch von der niederösterreichischen Superintendentialversammlung nominiert, die ebenfalls am Samstag in Haindorf tagte.

Am kommenden Samstag folgen die Nominierungen der Diözesen Kärnten/Osttirol, Wien, der Steiermark und Salzburg/Tirol, bis dann die oberösterreichische Superintendentialversammlung am 30. März die Reihe der Nominierungen für die Bischofswahl abschließen wird.

Die Wahl zum Bischof oder zur Bischöfin findet am Samstag, 4. Mai, in Wien statt und ist notwendig, da der amtierende Bischof Michael Bünker Ende August in den Ruhestand tritt. Bis 31. März kann jede Superintendentialversammlung zwei KandidatInnen für die Wahl vorschlagen, die dann durch die Synode A.B. erfolgt. Wählbar zum Bischof oder zur Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Österreich sind akademisch ausgebildete, ordinierte geistliche Amtsträger oder Amtsträgerinnen österreichischer Staatsbürgerschaft, die das 40. Lebensjahr vollendet haben. Für die Wahl selbst ist eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen notwendig. Gewählt wird der Bischof oder die Bischöfin auf eine Amtszeit von zwölf Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich.