By MW

Regierung müsse Planungssicherheit für Sommerferien schaffen

Wien (epdÖ) – Die österreichischen Kinder- und Jugendorganisationen kritisieren die anhaltende Unsicherheit darüber, in welcher Form außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in den Sommerferien möglich sein wird. In einer Aussendung drängen sie auf eine rasche Entscheidung. „Kinder und Jugendliche leiden stark an den psychischen Folgen der Pandemie. Es gibt kaum Räume für Austausch mit Gleichaltrigen. Die Belastungsgrenzen sind bei vielen bereits überschritten. Die Kinder- und Jugendarbeit bietet hier dringend notwendige Entlastung“, erklärt Sabrina Prochaska, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung. „Als Kinder- und Jugendorganisationen können wir da nicht tatenlos zusehen“, meint Thomas Nanz, Vorsitzender der Evangelischen Jugend Österreich, „Kinder und Jugendliche haben sich einen sorgenfreien Sommer verdient.“

Die Bundesregierung müsse sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzen und Planungssicherheit für die zahlreichen Kinder- und Jugendorganisationen schaffen. Um verstärkt auf das Thema aufmerksam zu machen, hat die Bundesjugendvertretung eine Petition gestartet und ruft zur breiten Unterstützung auf: www.change.org

Der Initiative haben sich unter anderem die Österreichische Alpenvereinsjugend, die Naturfreunde, die Evangelische Jugend Österreich, sowie die Katholische Jugend und Katholische Jungschar Österreich angeschlossen.