By MB

Außerdem: Ökumenische Wallfahrt am Bodensee und neues Gemeindezentrum in Vöcklabruck


Wien (epdÖ) – Zweisprachige Gottesdienste, grenzüberschreitende Konfi-Arbeit, eine jährliche Orgelwoche über die Grenze hinweg – die Zusammenarbeit zwischen Ungarn und dem Burgenland hat bei den Evangelischen Tradition. „Das gemeinsame Milieu prägt“, wie die SAAT in den Gesprächen zu ihrer aktuellen Titelgeschichte zu hören bekam. Diesem gemeinsamen Milieu ist sie nachgegangen. Die SAAT hat aber auch nachgefragt, was die beiden in der wendungsvollen gemeinsamen Geschichte trennte: Denn die ist weitaus älter als die 100 Jahre, die das „offizielle“ Burgenland heuer feiert.

Ganz am anderen Ende von Österreich haben sich Anfang September Vertreterinnen und Vertreter aus vielen verschiedenen Kirchen gemeinsam zu einer Schifffahrt aufgemacht: Die Bodenseewallfahrt zum Beginn der Schöpfungszeit führte von Bregenz über Lindau (D) nach Romanshorn (CH) und wieder zurück: Welche Grenzen und Barrieren dabei sonst noch überschritten wurden verrät uns einer, der mit dabei war.

Ziemlich genau in der Mitte zwischen dem Burgenland und Vorarlberg liegt das oberösterreichische Vöcklabruck. Hier kam im September eine Großbaustelle rund um die Friedenskirche zum erfolgreichen Abschluss: Anstelle des alten Pfarrhauses aus dem 19. Jahrhunderts erwartet die Besucherinnen und Besucher jetzt ein neues Gemeindezentrum, das nun den Blick auf die Kirche freigibt. Was sich die Vöcklabrucker bei diesem Jahrhundertprojekt gedacht haben? Die SAAT hat nachgefragt.

Darüber hinaus lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der SAAT über die Entpflichtung des burgenländischen Superintendenten Manfred Koch, ein Portrait von Astrid Körner, der neuen Konrektorin der Diakonie de La Tour, und ein Plädoyer für „protestantische Nachdenklichkeit“. Um 30 Euro pro Jahr können Sie die SAAT auf shop.evang.at abonnieren.