By MW

BachWerkVokal bringt Brockes-Passion mit Lichtdesign von OCNS-Media

Salzburg (epdÖ) – Ein „Meer von Licht und Ton“ verspricht das BachWerkVokal Salzburg für seine Interpretation von Georg Friedrich Händels Brockes-Passion am Sonntag, 17. März in der Salzburger Christuskirche. Gemeinsam mit OCNS-Media unter der Regie von Sebastian Klein soll das 1719 uraufgeführte Stück des Barockkomponisten Händel als Licht-Klang-Performance in Szene gesetzt werden.

„Wir erleben hier eine regelrechte ´Passionsoper´ und kein Passionsoratorium wie etwa bei Bach“, schreibt Gordon Safari, Diözesankantor von Salzburg und Tirol und Leiter des BachWerkVokal-Ensembles, in einer Aussendung. Die handelnden Personen Jesus, Petrus, Judas und Maria seien als Charaktere zu wirklichen Rollen ausgearbeitet. Die Lichtregie weise ihnen bei der Aufführung in der Christuskirche bestimmte Farbbereiche zu.

Händels Brockes-Passion baut auf dem Libretto des Hamburger Dichters Barthold Heinrich Brockes (1680 – 1747) auf, das 1712 erstmals erschienen war und von Händel 1716 vertont wurde. Das auf den Kapiteln 26 und 27 des Matthäus-Evangeliums beruhende Stück wurde von zahlreichen weiteren Komponisten, darunter Georg Philipp Telemann, vertont.

Aufgeführt wird die Brockes-Passion am Sonntag, 17. März (18 Uhr) in der Evangelischen Salzburger Christuskirche. Karten unter 069918877870 oder unter *protected email*