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Judas, die Unendlichkeit der Musik und der Weg in die Freiheit

Wien (epdÖ) – Judas Iskariot, Unendlichkeit, Freiheit – ihnen geht die ORF-Religionssendung „FeierAbend“ an den bevorstehenden Osterfeiertagen nach. Den Auftakt macht dabei der als „Prototyp des Verräters“ bekannte Jünger Judas. Wer war der Mann, den die Geschichte zum Sündenbock erklärte, und dessen Handlungen oftmals als Rechtfertigung für Antisemitismus herangezogen wurden? Zu Wort kommen unter anderem der Schauspieler Samuel Koch – bekannt geworden durch seinen schweren Unfall in der Sendung „Wetten dass…?“ – und der Wiener katholische Theologe Wolfgang Treitler. Zu sehen am Karfreitag, 19. April, ab 20 Uhr auf ORF2.

Franz Bartolomey, langjähriger Solocellist bei den Wiener Philharmonikern, wirft am Ostermontag, 21. April, einen musikalischen Blick in die Unendlichkeit. In der Musik begegnen sich für ihn Inspiration und Spiritualität, die „Töne sind der Irisbogen, der den Himmel mit dem Irdischen verbindet.“ Ab 19.52 Uhr auf ORF2.

Wie Montagsgebete zu Montagsdemonstrationen wurden und letztlich zum Weg in die Freiheit und zum Ende der DDR führten, schildert der deutsche evangelische Pfarrer Christoph Wonneberger. Er entwickelte das Konzept eines waffenlosen Zivildienstes und war auch sonst im zivilen und friedlichen Widerstand gegen das sozialistische Regime federführend. Ihm widmet sich „FeierAbend“ am Ostermontag, 22. April, um 19.52 auf ORF2.